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03.09.2016 - Ausflug ins Fliegermuseum Altenrhein

Bei perfektem Sommerwetter traf sich eine Gruppe von Mitgliedern des Aeroclub Engadin plus Freunde im Fliegermuseum Altenrhein mit Landung in LSZR.

Roland Müller als Mitgründer des Vereins führte uns sachkundig und mit vielen Anekdoten durch die Geschichte der Schweizer Aviatik und deren Repräsentation in Altenrhein. Am Anfang stand 1995 die Idee, dass die Hunter-Flotte der Schweizer Luftwaffe doch nicht einfach verschrottet werden könne. Roland Müller und Hans Peter Köstler kamen daher auf das Schweizer Militär zu und wollten zwei Hunter erwerben. Doch dort liess man ausrichten, das ginge nur an Schweizer Museen. Der Rest ist Geschichte und das Fliegermuseum Altenrhein hat heute eine einsitzige und eine zweisitzige Hunter zur Verfügung. Da in Altenrhein fast alle Flugzeuge nicht verstauben sondern fliegen sollen, kann man die zweisitzige Hunter als Taxi mieten. Der Preis für 45 Minuten Flug schliesst den Fuelverbrauch vollumfänglich mit ein.

Die fröhliche Pilotenrunde liess sich von Roland Müller ausführlich durch das Museum führen, wo Enthusiasten von den Anfängen der Luftfahrt über die Segelflieger, den zünftigen Motorflug und Kunstflug bis hin zu den Militärmaschinen mit Mirage und Vampire alles geboten wird.

Unser Clubkamerad Heinz Kopetschny, selbst mit Diamond DA42 angereist, blühte in kurzer Zeit zur Hochform auf ,als er uns im Cockpit der Hunter genau erklärte, wie das damals in seinen Zeiten als Militärpilot war. Es brauchte nur wenige Minuten Erinnerung und Heinz wäre wieder startklar.

Dazu kamen dann auch noch die Anekdoten, wie ein Hunter-Pilot auf der neuen Vampire flog und einen Schweizer Bauernhof (ohne grössere Verluste an Mensch und Tier) bombardierte. Die Bombenauslöung bei der Vampire sei genau dort, wo man bei der Hunter mit der PTT (push-to-talk)-Taste den Funkspruch ausruft. Ergonomie ist doch wichtig im Leben.

Die Genossenschaft Fliegermuseum Altenrhein hat nun viel vor: Baugenehmigung und Finanzierung sind vorhanden um im Jahr 2017 einen neuen mehrstöckigen Hangar zu bauen und das Museum entscheidend zu erneuern.

Weitere Genossen sind herzlich willkommen, um mit einem bescheidenen (oder grösseren) Beitrag an dieser erfolgreichen und begeisternden Unternehmung teilzuhaben. Das Museum ist ein Museum zum Anfassen mit angeschlossener Flugzeugwerkstatt. Es steht auch für private Veranstaltungen mit passendem Catering offen. Ich bin Genossenschafter geworden und freue mich auf die weitere Entwicklung des Fliegermuseum Altenrhein www.fliegermuseum.ch. Wenn sich genügend Interessenten melden, können wir gerne eine weitere Tour nach LSZR planen.

Markus Kirchgeorg